Vertrauen Sie Ihren Mitarbeitern?

„Wenn Sie Ihren Mitarbeitern nicht zutrauen, von zuhause zu arbeiten, warum stellen Sie sie dann ein?“
Diese sehr zutreffende Frage las ich neulich bei LinkedIn. Und in der Tat, wenn ich mich mit Unternehmen unterhalte, die ihre Stammbelegschaft von zuhause arbeiten lassen wollen und mich um Rat fragen, geht es häufig um Kontrolle.
Und auch viele potentielle Kunden fragen, wie wir denn unsere Agents überwachen.

Durchaus berechtigt, aber Kameras in jedes Homeoffice? Abgesehen davon, dass dies datenschutzrechtlich nicht zulässig ist, ist es nach unserer Erfahrung überhaupt nicht zielführend.

Natürlich haben wir ausgeklügelte Qualitätssicherungssysteme, um unser Arbeitsergebnis zu messen und zu verbessern und den Datenschutz sicher zu stellen. Aber die Basis der Zusammenarbeit muss immer Vertrauen sein und der Glaubenssatz, dass Menschen sich am wohlsten fühlen, wenn sie in einem angenehmen und wertschätzenden Umfeld eine gute Leistung erbringen können. Diese Erfahrung machen wir mit unseren Experten im Homeoffice täglich.

Die Cafés an unserem Unternehmenssitz Berlin sind voll von Menschen, die dort mit Ihren Notebooks sitzen und arbeiten. Wer kontrolliert die eigentlich? Schlussendlich geht es um das Ergebnis, das gute Produkt, den zufriedenen Kunden, und das kann und sollte man weiterhin messen. Aber die Zeiten der Überwachung, ob die Kollegen auch wirklich arbeiten, sind in Zeiten zunehmender Virtualisierung der Arbeitswelt passé.