Save the planet!

Eine kleine Rechenaufgabe: Angenommen, in einem Contact Center mit 300 Mitarbeitern kommt die Hälfte mit dem Auto, durchschnittlich 5 Kilometer je Strecke, an 4 Tagen die Woche. Der CO2-Ausstoß dieser Fahrten beträgt, vorsichtig gerechnet ca. 55 Tonnen pro Jahr. Bei mindestens der Hälfte dieser Beschäftigten wäre eine Tätigkeit aus dem Homeoffice durchaus möglich, die technischen und organisatorischen Voraussetzungen wären vorhanden.

Und nun stelle man sich einmal vor, wenn ein Viertel der ca. 500.000 Contact Center Mitarbeiter in Deutschland diesen Job von zuhause machen würde? 188.000 Tonnen CO2 würden pro Jahr eingespart, und da sind die Einsparungen bei den Büroflächen noch nicht einmal eingerechnet. Hinzu kämen insgesamt ca. 37 Million (!) Stunden Lebenszeit, die ansonsten für Fahrten zur Arbeit benötigt werden – Zeit für Familie, Hobbies oder Ausschlafen.

Hirngespinst? Keineswegs! Schauen wir in die USA, dort sind bereits heute hunderttausende in virtuellen Contact Centern tätig, für renommierte Unternehmen in komplexen Themenfeldern. Aber auch in Deutschland findet ein Umdenken statt.
Der Personalmangel zwingt die Unternehmen dazu, sich mit neuen Arbeitsformen auseinanderzusetzen – mobiles Arbeiten spielt hierbei eine große Rolle.

Somit kommt der Klimaschutz quasi durch die Hintertür – auch gut.